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Pneumatische Systeme mit HydroSym entwerfen

Die Erweiterung der Entwurfssoftware auf Pneumatik machte sich doppelt und dreifach bezahlt.

IHC Hytech, ein Hersteller von Tauchsystemen, standardisierte und verbesserte mit der Entwurfssoftware HydroSym von Paro Engineering seinen Entwurfsprozess. Um die Software sinnvoll im Produktionsprozess von IHC Hytech anwenden zu können, erwies sich eine Umstellung von Hydraulik auf Pneumatik als notwendig. Letzten Endes zeigte sich, dass das Ergebnis den Aufwand mehr als wert war. Der neue Standard für den Entwurf sorgte für eine deutliche Verbesserung und Beschleunigung der Entwurfs- und Denkprozesse.

IHC Hytech
IHC Hytech entwickelt und liefert gewerbliche und militärische Tauchsysteme an einen breiten Kundenkreis. Das Unternehmen gehört zum Schiffsbaukonzern Royal IHC und liefert Tauchsysteme nach Maß, wie etwa Dekompressionstanks und hyperbare Sauerstoffbehandlungskammern, die beispielsweise in der Offshore-Industrie verwendet werden. Daneben ist IHC Hytech der Lieferant von Dekompressionssystemen, die in der belgischen und niederländischen Marine auf Minenräumbooten im Einsatz sind. Das ist ein Beweis für die hohe Qualität der Anlagen, in denen jedes Bauteil des Pneumatiksystems bis ins Detail so ausgelegt wird, dass es unter Wasser das leistet, was es leisten muss.

Verbesserung der Einheitlichkeit
Wie viele andere Engineering-Unternehmen realisierte IHC Hytech seine Entwürfe für pneumatische Anlagen vor der Einführung von HydroSym mit herkömmlicher Zeichensoftware, wie sie auch für zahlreiche andere Aufgaben im Engineering eingesetzt wird. „In dieser Entwurfssoftware wurden einzeln Symbole aus dem pneumatischen Entwurf immer wieder kopiert“, erklärt Ingenieur Joost Voermans von IHC Hytech. „Beim Kopieren änderte sich oft der Maßstab der Symbole, obgleich die Komponenten dieselben waren. Dadurch mangelte es dem Entwurf an Einheitlichkeit. Daneben gingen beim Kopiervorgang immer wieder wichtige Details von Komponenten im Plan verloren, oder gekoppelte Hintergrundinformationen verschwanden.“ Nicht nur beim Entwurf, sondern auch in der anschließenden Ausführungsphase würde eine andere Arbeitsweise erhebliche Effizienzgewinne bringen. „Im Entwurfsprozess wurde Komponenten im Entwurf eines pneumatischen Systems von Hand eine Nummer zugeordnet“, fährt Voermans fort. Diese Nummerierung war dafür vorgesehen, eine Stückliste für die Realisierung des Systems zusammenstellen zu können. „Das war die Grundlage für das Erstellen einer Stückliste von Hand in einer Tabellenkalkulation. Einerseits war es ein zeitraubender Vorgang, einen komplexen Entwurf durchzugehen, andererseits wurden in der Praxis oft verschiedene Bezeichnungen für dieselben Komponenten verwendet. Die Folge waren eine Menge Unklarheiten, was Zeit kostete und die Gefahr von Fehlern erhöhte.“

„Paro Engineering hat gezeigt, dass sie ein hervorragender Partner sind, der mit dem Kunden mitdenkt und offen für weitere Verbesserungen seiner Produkte ist. Die Qualität der Software ist ausgezeichnet, auch weil es sehr regelmäßig Updates gibt, in die auch Rückmeldungen von Kunden einfließen. Paro Engineering hat sich sowohl bei der Realisierung als auch bei der ständigen Verwendung dieser Software zu einem vollwertigen Partner von IHC Hytech entwickelt.“

Joost Voermans

Engineer, IHC Hytech

Effizienterer Ansatz
IHC Hytech machte sich auf die Suche nach einer anderen Arbeitsweise, die den Entwurf und die Fertigung pneumatischer Systeme besser unterstützt. „Im Royal IHC Konzern hatte man im Geschäftsbereich IHC Hytop gute Erfahrungen mit der Software HydroSym von Paro Engineering zum Realisieren hydraulischer Systeme gemacht“, fährt Voermans fort. Darüber hinaus gab es genügend Übereinstimmungen zwischen beiden Tätigkeitsfeldern, um den Einsatz von HydroSym in Betracht zu ziehen. „Als Grundlage beim Entwurf solcher Systeme dient ein Schaltplan. Der Plan ist auf dieselbe Art und Weise aus Komponenten aufgebaut, die mit Leitungen und Ventilen verbunden sind“, so Voermans. „Dass das letztendliche Zielsystem eine ganz andere Aufgabe hat, ist beim Zusammenstellen eines Entwurfs weniger bedeutsam. Wichtige Eigenschaften – wie z.B. einen Plan schnell zeichnen zu können, und das automatische Erzeugen von Leitungsnummern – würde auch IHC Hytech klare Vorteile bieten.“ Paro Engineering hat die Qualitätssoftware durch Maßarbeit mit einer neuen Datenbank mit pneumatischen Informationen ausgestattet. Alle relevanten Komponenten in den Engineering-Abteilungen sind Stück für Stück sehr genau auf eine durchdachte Weise organisiert. Bei der Eingabe sind die Komponenten nicht nur nach Funktionen unterteilt, auch wichtige Komponentenvariablen – wie Druck, Flow und Anschlussgrößen – sind aufgeführt. Zudem ist mit jeder Komponente eine eindeutige Datenspezifikation gekoppelt, sodass sich zugrundeliegende Lieferantendaten mit wenigen Klicks aus dem Entwurfsprogramm abrufen lassen. Die Benutzeroberfläche der Software HydroSym ist Voermans zufolge anfangs etwas gewöhnungsbedürftig. Dank des logischen Aufbaus und der vielfältigen Funktionen zum schnellen Entwerfen lässt sich damit nach ein wenig Übung aber in sehr kurzer Zeit ein Plan aufbauen. Verbindungen zwischen Komponenten lassen sich schnell aufnehmen und an eine andere Position ziehen. Es spart eine Menge Zeit im Vergleich zu Standard-Entwurfssoftware, in der Komponenten und Verbindungen zwischen Komponenten von Hand angelegt werden.

Kopplung
Die verwendete Nummerncodierung der Komponenten in der Datenbank war auf die Systematik des ERP-Pakets von IHC Hytech abgestimmt. Dadurch lassen sich die Stücklisten, die HydroSym auf Basis der Ausführungszeichnung erstellt, automatisch mit Hilfe einer XML-Datei in das ERP-System importieren. Vorher war das Handarbeit. Daten lassen sich nicht nur schneller eingeben, sondern auch einfacher ändern. Eine Änderung in der Stückliste wird automatisch auch in den Schaltplan übernommen, da diese Informationen miteinander gekoppelt bleiben. „Das sorgt für mehr Effizienz in der Verarbeitung eines Projekts“, stellt Voermans fest. „Auch sporadische Buchungsfehler kommen seltener vor. Da Tipp- und Kopierfehlern vorgebeugt wird, hat die Qualität zugenommen und die Durchlaufzeit von Projekten hat sich verkürzt.“ Die Lieferung der Datenbank wurde im dafür reservierten Zeitrahmen von zwei Monaten abgeschlossen. „Paro Engineering hat gezeigt, dass sie ein hervorragender Partner sind, der mit dem Kunden mitdenkt und offen für weitere Verbesserungen seiner Produkte ist. Die Qualität der Software ist ausgezeichnet, auch weil es sehr regelmäßig Updates gibt, in die auch Rückmeldungen von Kunden einfließen. Paro Engineering hat sich sowohl bei der Realisierung als auch bei der ständigen Verwendung dieser Software zu einem vollwertigen Partner von IHC Hytech entwickelt.“